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HANDWERK HILDESHEIM


Rathaus des Handwerks und Geschäftsstelle der Innungen

Die Kreishandwerkerschaft Hildesheim-Alfeld ist die Dachorganisation des Handwerks im Landkreis Hildesheim. Hier vertreten wir die Interessen von ca. 2.300 Handwerks- sowie ca. 400 handwerksähnlichen Betrieben und betreuen direkt rund 700 Handwerksunternehmen, die in unseren 20 Handwerksinnungen organisiert sind.

Wir setzen uns als "Interessenvertreter" für die Belange des Handwerks ein, "produzieren" Informationen und Ideen und stehen den Innungsbetrieben als "Dienstleister" mit Rat und Tat bei der Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben und Probleme zur Verfügung.

Aktuelle Termine:

Freisprechung der Bau- und Zimmerer-Innung Hildesheim-Alfeld

Dienstag, 25.08.2020, Einlass 17.30 Uhr - Beginn 18.00 Uhr
Freisprechung der Bau- und Zimmerer-Innung Hildesheim-Alfeld
Gasthof Kupferschmiede, Steinberg 6, Hildesheim


Eine tolle Win-Win- Aktion für Betriebe und potentielle Auszubildende 

Online Speed-Dating der Handwerkskammer sorgt für viel positive Resonanz - bei Interessierten und Betrieben / Weitere Termine im September geplant.

Gerade in Zeiten von Corona braucht es kreative Ideen, um Betriebe und potentielle Auszubildende zusammenzubringen: Viele Messen sind abgesagt, Berufsorientierung nur bedingt möglich und auch Schulbesuche sind bis zu den Ferien schier undenkbar gewesen.


Ole Trojak und Bianca Haupt, Ausbildungsplatzmatcher der Handwerkskammer Hildesheim, sattelten deshalb kurzerhand auf ein kreatives Format um: Das Online Speed-Dating. In diesem Monat fand der erste Termin statt, bei dem sich acht verschiedene Betriebe des Handwerks aus der Region Hildesheim Interessierten Schüler*innen und Eltern präsentieren konnten. Und die Resonanz darauf überraschte sogar die erfahrenen Matcher: „Wir haben ein tolles Feedback bekommen. Fast jeder Betrieb, der teilgenommen hat, konnte uns im Nachhinein von Anfragen für Praktika und freie Lehrstellen berichten“, sagt Bianca Haupt.

Und auch ihr Kollege Ole Trojak zeigt sich sehr zufrieden mit dem Format. „Wir haben damit eine Möglichkeit geschaffen, dass Interessierte einen realisitschen Einblick in einen Ausbildungsbetrieb bekommen können. Vom Ausbilder bis zu den Werkstätten.“ Dabei sollte es auch darum gehen, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen und ein Gefühl dafür zu bekommen, was aktuell am Arbeitsmarkt nachgefragt wird und welche Möglichkeiten für jeden einzelnen bestehen. In lockerer Atmosphäre berichteten Gesellen, Azubis oder Betriebsinhaber von den freien Ausbildungsplätzen in ihren Betrieben und den Perspektiven im Handwerk. „Wenn ihr Lust habt, euch das mal genauer anzusehen, ruft uns an und kommt einfach vorbei“, so die Ansage von vielen Betrieben.

Dabei hatte der ein oder andere Ausbildungsplatz auch ein besonderes Bonbon im Angebot. „Einer der Betriebe bietet seinen Auszubildenden beispielsweise an, sich um eine Wohnung vor Ort zu kümmern, wenn die Entfernung zum Wohnort zu groß ist“, berichtet Haupt. „Mit dem Speed-Dating haben wir eine regionale, schnelle und authentische Variante geschaffen, örtliche Ausbildungsbetriebe vorzustellen und für eine Ausbildung im Handwerk zu werben.“

Im September folgt dann die nächste Runde des Online-Speed-Datings. An verschiedenen Tagen sollen für die Regionen Hildesheim, Osterode und Holzminden Betriebe die Möglichkeit bekommen, sich vorzustellen. Weitere Termine für die Regionen Göttingen und Northeim sind ebenfalls in Planung. „Wir möchten jeden, der sich noch unsicher über seine berufliche Zukunft ist oder nach einem Ausbildungsplatz sucht, dazu aufrufen, sich einfach bei uns zu melden“, stellen Haupt und Trojak klar. „Bei über 130 Berufen im Handwerk ist für jeden etwas dabei.“

Das Online Speed-Dating der Handwerkskammer HildesheimSüdniedersachsen findet an folgenden Terminen statt:
09. September 2020 von 16:00 bis 17:00 Uhr für den Landkreis Hildesheim
23. September 2020 von 16:00 bis 17:00 Uhr für den Landkreis Holzminden
30. September 2020 von 16:00 bis 17:00 Uhr für die Region Osterode

In Planung: Termine für die Regionen Göttingen und Northeim
Interessierte Betriebe/ Eltern/ Schüler können sich bei Fragen zur Teilnahme
an Bianca Haupt und Ole Trojak wenden.
Kontakt:
Ansprechpartner in der Handwerkskammer:
Bianca Haupt & Ole Trojak
Ausbildungsplatzmatcher
E-Mail: matching@hwk-hildesheim.de
Telefon: 05121 162-138

Prüfer*innen gesucht

Handwerkskammer sucht für Gesellen- und Meisterprüfungsausschüsse ehrenamtliche Prüfer*innen aus den Regionen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode.

Da unter den Hygieneauflagen der Corona-Pandemie die Prüfungsgruppen in den Berufsbildungszentren halbiert und auf mehrere Räume verteilt werden müssen, sucht die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ständig neue Prüfer*innen, die sich mit Blick auf die jetzt anstehenden Abschlussprüfungen und für die Zeit danach ehrenamtlich einbringen wollen. Ehrenamtliche Prüfer*innen wirken aktiv am Fortbestand der kommenden Handwerkergeneration mit. Sie entwickeln Prüfungsaufgaben und erstellen Bewertungsbögen, wählen Prüfungsaufgaben aus und nehmen schriftliche, praktische und mündliche Prüfungen ab.

Gesucht werden sowohl angestellte und selbstständige Meister*innen für die Meisterprüfungsausschüsse und Gesell*innen für die Gesellenprüfungsausschüsse in folgenden Gewerken: Elektrotechnikerhandwerk, Feinwerkmechanikerhandwerk, Fleischerhandwerk und Fleischereifachverkauf, Friseurhandwerk, Hörakustikerhandwerk, Installateur- und Heizungsbauerhandwerk, Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk, Maler- und Lackiererhandwerk (inklusive Fahrzeuglackierer), Maurer- und Betonbauerhandwerk, Metallbauerhandwerk sowie Tischlerhandwerk.

Außerdem werden Prüfer für den betriebswirtschaftlichen und berufs- und arbeitspädagogischen Teil gesucht, die nicht zwingend einem der genannten Handwerke angehören müssen.

Interessierte Handwerker*innen melden sich bei Lydia Ludolph, Teamleiterin des Prüfungswesens, 05121 162-315, lydia.ludolph@hwk-hildesheim.de.

Trotz Corona in die Ausbildung investieren

Was wäre das Handwerk ohne Nachwuchs? 

Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ruft dazu auf, trotz der Corona-Pandemie an die Ausbildung junger Menschen zu denken. „Das Thema ist in den vergangenen Wochen in den Hintergrund gerückt. Mit Zunahme der Lockerungen und der schrittweisen Rückkehr zur Normalität, muss es jedoch ganz klar wieder in den Vordergrund gestellt werden“, betont Präsident Delfino Roman. Denn die betriebliche Ausbildung sei gerade im Handwerk der Schlüssel für die zukünftige Fachkräftesicherung. Es zahle sich aus, wenn Betriebe trotz der aktuellen Lage in die Ausbildung investierten. „Auszubildende sind schließlich die Fachkräfte von morgen. Kein Mitarbeiter kann den betrieblichen Anforderungen so gut entsprechen, wie der selbst ausgebildete“, erklärt Roman.
Nach aktueller Meldung verzeichnet die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer ein Minus bei den Eintragungen der neu abgeschlossenen Verträge für den Ausbildungsstart 2020. Ende April waren es 19 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. „Aber für das Handwerk ist das noch ein sehr früher Zeitpunkt“, so Roman. Viele Betriebe sind durch die coronabedingte, wirtschaftliche Entwicklung verunsichert. Eine Personalplanung für die Zukunft empfinden sie unter diesen Umständen als besonders schwierig. Das Ergebnis zeigt eine aktuelle, bundesweite Umfrage des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH). Zwar planen fast 45 Prozent der befragten Betriebe, für das kommende Jahr genauso viele oder sogar mehr Lehrlinge einzustellen wie im Vorjahr. Aber auch rund ein Viertel überlegt, sich aus der Ausbildung zurückzuziehen.


Hilfreich kann ein klares Signal aus der Politik an die Ausbildungsbetriebe sein. Bereits in der Herbstvollversammlung 2019 forderte die Handwerkskammer eine deutliche Entlastung der Ausbildungsbetriebe von den Kosten der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. „Seit einiger Zeit zahlen Betriebe weitaus mehr als ein Drittel der Kosten des Überbetrieblichen Unterrichts – es sind bis zu 69 Prozent. Die Zusage der Politik, die übrigen zwei Drittel landes- und bundesseitig zu finanzieren, geht aufgrund veralteter Berechnungsgrundlagen nicht mehr auf“, sagt Roman. In Bayern hat die Landesregierung ein Paket in Höhe von 4,3 Millionen Euro zur Entlastung der Betriebe von den Ausbildungskosten geschnürt, indem das Arbeitsministerium den kompletten Eigenanteil der Ausbildungsbetriebe übernimmt, den diese sonst selbst tragen müssten. „Es ist jetzt wichtiger denn je, ausbildende Handwerksbetriebe auch in Niedersachsen zu entlasten. Wir müssen noch heute die Weichen für die Zeit nach Corona stellen“, so der Präsident weiter. In diesem Zusammenhang erarbeiten alle niedersächsischen Handwerkskammern derzeit ein politisches Bildungspositionspapier, mit Maßnahmen zur Sicherung der Dualen Ausbildung im Handwerk.
Die Ausbildungsberater der Handwerkskammer beraten Betriebe in allen Ausbildungsfragen vom Vertrag bis zur Prüfung. Sie informieren über die Voraussetzungen für die Ausbildung, über Ausbildungsinhalte und -anforderungen, über rechtliche und organisatorische Fragen und unterstützen Betrieb und Lehrlinge, wenn der Ausbildungserfolg einmal ausbleiben sollte oder sich Probleme entwickeln.


HWK-Kontakt zur Ausbildung im Handwerk: Ausbildungsberater Burkhard Ernst, 05121 162-128, burkhard.ernst@hwk-hildesheim.de

Konjunkturstärkung auch bei deutlich sinkenden Steuereinnahmen möglich!


„Damit Deutschlands Wirtschaft und das Handwerk nach dem beispiellosen Shutdown nicht dauerhaft angeschlagen bleiben, braucht es jetzt eine Konjunktur-Rehabilitation, damit die deutsche Wirtschaft wieder auf die Beine und ans Laufen kommt. Die Bundesregierung muss jetzt die richtigen Akzente setzen und entsprechend eines Dreiklangs aus nötigen Infrastrukturinvestitionen, Innovationsstärkung und Entlastung handeln, um der deutschen Wirtschaft den Neustart zu ermöglichen. Unter Einhaltung aller gesundheitlichen Erfordernisse wird es jetzt höchste Zeit, die Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland wieder zu stärken. Nur mit tatkräftigen Ansätzen lassen sich weitere Steuerausfälle verhindern und die Steuerbasis zügig wieder stabilisieren.

In der jetzigen Krisenphase müssen wir Betriebe und Unternehmen vor allem darin unterstützen, ihre Auftragslage schnellstmöglich zu stabilisieren. Aufträge sind das A und O des Neustarts! Unsere Betriebe wollen arbeiten. Privatleute wie die öffentliche Hand sind daher aufgerufen, an erteilten Aufträgen auf jeden Fall festzuhalten und wo immer möglich neue Aufträge zu erteilen. Der öffentlichen Hand kommt hier eine Vorbildfunktion zu, Aufträge keinesfalls zu verschieben oder zu stornieren, sondern im Gegenteil durch Auftragserteilung substanzielle Nachfrageimpulse zu geben. Besonders angesichts erster kommunaler Haushaltssperren ist es unabdingbar, dass Bund und Länder - wie in den Konjunkturpaketen 2008/2009 geschehen – nun Städte und Gemeinden in dieser Rolle stärken. Der krisenbedingte Digitalisierungsschub hat die Digitalisierungslücken gerade in Verwaltung und im Bildungsbereich umso deutlicher werden lassen. Deshalb braucht es einen Digitalisierungs-Investitionsschub, um die Digitalisierung von Verwaltung, Bildung und Wirtschaft maßgeblich voranzutreiben.

Darüber hinaus brauchen wir ergänzende staatliche Nachfrageimpulse. Die müssen branchenunabhängig die gesamte Breite der Volkswirtschaft erreichen und nicht auf einzelne Wirtschaftsbereiche zugeschnitten sein. Um den Neustart von Anfang an nachhaltig auszugestalten, sehen wir Ansatzpunkte für solche Nachfrageimpulse vor allem auch bei Maßnahmen zum Klimaschutz und zu einer schnelleren Umsetzung der Energiewende. Leitlinie hierfür muss jedoch der Grundsatz der Technologieoffenheit sein, damit kleine und mittelständische Unternehmen nicht von den Nachfrageimpulsen ausgeschlossen werden. Die Vielzahl energiespezifischer Förderansätze muss deutlich systematisiert und in der Umsetzung für die Betriebe vereinfacht werden.

Um ihre gesamte Kraft für einen gelingenden Neustart einsetzen zu können, benötigen die Betriebe jetzt dringender als schon zuvor eine „Belastungs- und Regulierungspause“.  Deutschland nimmt unter den Industrieländern bereits den Spitzenplatz bei der Steuer- und Abgabenlast ein. Doch diese Spitzenposition ist wahrlich kein Ruhmesblatt für Deutschland. Es ist daher das Gebot der Stunde, in Deutschland tätige Unternehmen und Betriebe zielgerichtet steuerlich zu entlasten und die Steuerbelastung wieder auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zurückzuführen. Dazu gibt es konkrete und verantwortungsbewusste Vorschläge des Handwerks. Ein wichtiger Schritt wäre etwa, einbehaltene Gewinne von Personengesellschaften praxisgerecht zu besteuern und die Anrechnung der Gewerbesteuer zu verbessern. Für alle Steuerpflichtigen muss es ein konkretes Ausstiegszenario aus dem Solidaritätszuschlag geben. Kurzfristig ist der eingeschlagene Weg der Verlustverrechnung auszubauen und fortzusetzen. 

Darüber hinaus müssen Kostenbelastungen aus der Energiewende zügig gesenkt werden, beispielsweise indem die Stromsteuer auf ihr europarechtliches Minimum reduziert wird. Unhaltbar ist, dass der ohnehin belastete Mittelstand und die Privathaushalte die Rabatte bei der EEG-Umlage für Großverbraucher finanzieren. Dies muss stattdessen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden. Um die ab 2021 anstehende CO2-Bepreisung zu kompensieren, muss die EEG-Umlage endlich wie angekündigt reduziert werden.

Ungeachtet aller Neustart-Maßnahmen müssen die bereits auf den Weg gebrachten Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen fortgeführt und zielgerichtet nachgebessert werden.

Die erleichterte Stundungsmöglichkeit der Sozialversicherungsbeiträge für März und April  war richtig und notwendig und hat den Betrieben etwas Luft zum Atmen verschafft. Die Einnahmesituation der Betriebe ist jedoch noch nicht deutlich besser, weshalb die Stundungserleichterungen auch für die Monate Mai und Juni gelten müssen. Wichtig wäre dabei, den Betrieben zu ermöglichen, die Beiträge flexibel und in Raten über einen längeren Zeitraum nachzuzahlen – etwa bis zu 12 Monaten und entsprechend der betrieblichen Möglichkeiten.

Die pauschalen Anhebungen des Kurzarbeitergeldes ab 50 Prozent Arbeitsausfall auf bis zu 87 Prozent des letzten Nettoverdienstes werden die Unternehmen und die Bundesagentur erheblich finanziell und administrativ belasten. Jede Ausweitung der Leistungen der Arbeitslosenversicherung droht sich zudem langfristig beitragssatzsteigernd auszuwirken. Das würde gerade die personalintensiven Unternehmen des Handwerks zusätzlich belasten und muss verhindert werden. Für diejenigen Bereiche, die weiter unmittelbar oder mittelbar von Corona-bedingten Vorgaben zu Kontaktbegrenzungen betroffen sind, bleiben zudem weitere Liquiditätshilfen unabdingbar.“

Imagekampagne des deutschen Handwerks 2020

Die Kampagne präsentiert die unterschiedlichen Berufsfelder des Handwerks, zeigt die vielen Entfaltungs- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk auf und möchte Jugendliche so zu einer Ausbildung in einem von über 130 Ausbildungsberufen ermuntern. 

Meisterfeier 2019 // HWK Hildesheim-Südniedersachsen

Zum siebten Mal rollte die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen für 213 Meister aus elf verschiedenen Handwerken den Roten Teppich aus. Insgesamt 1.350 Angehörige und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Handwerk feierten die Stars des Handwerks, die in den vergangenen Monaten ihre Meisterprüfungen abgelegt haben.


Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen dankt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer für seine festlichen Worte! 


Und dann danken wir allen Meister*innen und ihren Angehörigen. Ihr habt diesen Abend unvergesslich gemacht!

Tag des Handwerks am 21.09.2019 in Hildesheim


Wir sind Handwerker. Wir können das“- so lautete das Motto, unter das der deutschlandweite Tag des Handwerks am Sonnabend, 21. September 2019, gestellt war.  
Die zahlreichen Aktionen auf nationaler und regionaler Ebene sollten der Öffentlichkeit zeigen, dass Leben heute und auch in Zukunft ohne das Handwerk nicht vorstellbar ist.

Mit dabei, zum fünften Mal beim bundesweiten Tag des Handwerks, die hiesigen Innungen, der Kreishandwerkerschaft Hildesheim-Alfeld. Veranstaltungsort, der Platz an der Lilie mit einen Aktionstag an dem es vor allem um Spiel und Spaß gehen sollte.

Dazu erklärte Kreishandwerksmeister Ulrich Sackmann: „Das Handwerk ist die Wirtschaftsmacht von nebenan. Über 15.000 Handwerker/innen in rund 2500 Betrieben im Bezirk der Kreishandwerkerschaft Hildesheim-Alfeld engagieren sich an 365 Tagen im Jahr mit Know-how und Leidenschaft für unser modernes Leben.“

Geschäftsführer Reiner Wendlandt zur Zielsetzung der Veranstaltung: „Wir wollen an diesem Tag in erster Linie zeigen, dass wir in den Innungen und die Innungen wiederum miteinander ein Zusammengehörigkeitsgefühl empfinden und dass wir auch gern Spaß miteinander haben.“
Höhepunkt des der Veranstaltung, ein Menschenkicker „Human-Table-Soccer“ wo Mannschaften bunt gemischt, Gesellen, Firmeninhaber und Auszubildende aus dem Bezirk der Kreishandwerkerschaft Hildesheim-Alfeld, im sportlichen Wettkampf kämpften.

Tatkräftig mit dabei die Unternehmerfrauen

MEISTERMACHER

BBZ-Lehrwerkmeister zeigen Gesicht für ihr Handwerk und Flagge für die Meisterqualifikation.


Ohne den Meister läuft in Deutschland nichts. Darin sind sich die acht Lehrwerkmeister der Berufsbildungszentren an den Standorten Hildesheim und Göttingen einig. Sie alle sind erfahrene Dozenten in ihren Handwerken, die jährlich hunderte Gesellen und Meister bis zur Prüfung begleiten und optimal vorbereiten.

Die neue Imagekampagne der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen rückt einige der Lehrwerkmeister, die in den Berufsbildungszentren die Meisterkurse unterrichten, ins Rampenlicht. In den nächsten Wochen sind sie auf großen Plakaten und auf City-Light-Postern an Bushaltestellen zu sehen und stellen in Filmen auf den Social-Media-Kanälen der Kammer ihr Handwerk mitsamt Werkstatt vor. Doch viel wichtiger: sie sprechen offen über ihre Leidenschaft für den Beruf und ihren Antrieb als Handwerksmeister neue Meister ausbilden zu dürfen.


Neue Chefs fürs Handwerk – eine gesellschaftlich relevante Aufgabe

In den nächsten Jahren werden in vielen Handwerksbetrieben um Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode neue Chefs gesucht. Viele Betriebsinhaber müssen nicht zuletzt aus Altersgründen die Übergabe an den Nachwuchs mit Nachdruck vorbereiten. „Schließlich geht es bei der Suche nach einem Betriebsübernehmer nicht nur um die Sicherstellung meisterlicher Qualität oder um die Ausbildungsleistung. Es geht um Arbeitsplätze“, sagt Ina-Maria Heidmann, Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer. „In den ländlich geprägten Regionen sind Handwerksbetriebe die wichtigsten Arbeitgeber vor Ort.“

Die Meistermacher der Handwerkskammer stellen sich in modernisierten BBZ-Werkstätten dieser enorm wichtigen Aufgabe und suchen nach fortbildungswilligen Menschen, die Verantwortung übernehmen wollen. 

Meisterbrief als beste Wertanlage

In keiner anderen Berufsgruppe ist die Erwerbslosenquote geringer als bei Meistern und Technikern. Mit nur 1,7 Prozent liegt sie sogar niedriger als bei Akademikern. Marc Mundt, Meistermacher für die angehenden Installateur- und Heizungsbauermeister, bringt es in seinem Imagefilm auf den Punkt: „Eine funktionierende Heizungs- oder Trinkwasseranlage wird und muss es immer geben.“ Darüber hinaus macht die weiterhin ausgezeichnete Auftragslage in vielen Gewerken die Investition in eine Meisterfortbildung zu einer der besten Wertanlagen. 


Jede Woche ein neues Video

Insgesamt acht Meistermacherinnen und Meistermacher werden wöchentlich (jeweils samstags) in einem neuen Video vorgestellt. Den Auftakt machten am 31. August Elektrotechnikermeister Ralph Hartwich und am 7. September Friseurmeisterin Bianca Swiridow. Es folgen: Torsten Vogt (Kfz-Technik), Marcus Hüls (Maurer und Betonbauer), Katrin Langer (Maler und Lackierer), Marc Mundt (Sanitär, Heizung, Klima), Dieter Syska (Fleischer) und Oliver Reiter (Betriebswirtschaftslehre und Ausbildereignung). Das letzte Video erscheint eine Woche vor der großen Meisterfeier der Handwerkskammer am 26. Oktober 2019, bei der auch in diesem Jahr wieder rund 350 Meisterinnen und Meister ihre Briefe überreicht bekommen. 

Die Videos werden auf dem Youtube-Kanal „BBZ Hildesheim-Göttingen“ und der gleichnamigen Facebook-Seite veröffentlicht. Auf Instagram sind sie unter „HWK Hildesheim-SNds“ zu finden.

Stefan Pietsch - Pressesprecher Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen 

Bildquelle: HWK Hildesheim-Südniedersachsen